What’s next

Besser geht immer
Die Umbau- und Bessermach-Arbeiten sind fast abgeschlossen
– TÜV reibungslos abgewickelt
– Größerer Wassertank eingebaut
– Druckpumpe verbessert, neuen Wasserfilter eingebaut
– Keilriemen ausgewechselt, Luftpresser repariert, Schläuche erneuert
– Dichtung der hinteren Achse ausgetauscht
– Rücklicht erneuert
– Viele lockere Schrauben nachgezogen
– Schalldämmungen eingebaut
– Fahrerhaus verschönert, Laptop-Halterung eingebaut
– 4 Seiten Videosystem eingebaut
– neue Box für’s Dach angeschafft
– Afrika-Aufkleber entfernt und neues Design überlegt
– Neuen Milchschäumer und Wassermax angeschafft
– Klamotten packen und es kann los gehen

 

Planung 2018, es zieht uns wieder nach Albanien, diesmal erst nach Griechenland

24. Februar: die Fähre von Ancona nach Patras für 10. August ist gebucht, camping on board – für uns Neuland.
Der grobe Plan: Schnell nach Ancona (das wird die Hölle), ab auf die Fähre und in 22h nach Patras. Griechenlands Küste und Sehenswürdigkeiten entdecken, zurück über Albanien, Montenegro, Bosnien, Kroatien, Slowenien, Österreich.

 

Am Ende der Reise ist der Anfang

Kaum haben wir den Rückweg nach München angetreten werden die nächsten Pläne geschmiedet. Egal aus welchem Land oder von welchem Ausflug wir kommen, die Gedanken rund ums Reisen ruhen selten, sei es der Um- oder Weiterbau unserer Maggy oder die vielen Ziele, die dieser Planet noch zu bieten hat, die Wunschträume sind endlos. Klar, wir müssen immer wieder zurück, die Schule fängt wieder an, die Arbeit ruft, wir zählen die Wochen bis zu den nächsten Ferien, auch wenn es nur eine Ferienwoche ist, fast jede Minute Freizeit konzentriert sich auf die Reiseplanung, Geldbeschaffung oder Materialrecherche.

Manche nennen es Hobby, andere Spinnerei, wieder andere Fernweh. Viele belächeln uns wenn ich erzähle, dass wir in der letzten Sommerferienwoche bereits die Flüge für eine Herbstferienwoche in Portugal gebucht haben. Ab Memmingen nach Faro – eine Woche surfen in Sagres – die Wohnung über Airbnb. Wenn ich dann auch noch sage wir brauchen etwas Urlaub und Erholung weil das Reisen in den Sommerferien anstrengend war, halten sie uns für duschgeknallt – zumindest habe ich manchmal das Gefühl. Schmunzeln muss ich trotzdem.

Besonders spannend sind die Wintermonate an denen man durch das schlechtere Wetter im trauten Heim zum Nachdenken animiert wird. Wir haben das Glück eine Hütte in Tirol zu haben, ein Ort der Ruhe und Erholung. Ein wahres Freiheitsgefühl sind die Powdertage, blauer Himmel und steile Hänge in die man sich stürzen kann. Der Kopf ist frei, man schreit vor Freude, das Fernweh ist wie weggeblasen. Leider sind diese Tage in den letzten Jahren sehr selten geworden, zu warm, zu wenig Niederschlag, Klimawandel? Immer öfter machen wir uns schon im Oktober Gedanken – wie wird er Winter in diesem Jahr, lohnt es sich eine Saisonkarte zu kaufen? Sollten wir das Geld besser in einen kurzen Surftrip in den Herbst- oder Weihnachtsferien investieren?

Fazit für dieses Jahr-Wintersaison (Stand 7. März 2017) – leider hat sich die Saisonkarte nicht gelohnt, Schneestart war am 3. Januar, die Faschingsferien waren sehr warm oder verregnet und man war fast ausschließlich an gut präparierte Pisten gebunden, für Offpist-Fans recht frustrierend.

What’s next?  Als wir unsere Maggy angeschafft haben war uns klar, dass sie nicht unser einziges Fortbewegungsmittel zum Reisen sein kann. Wenn wir Wellenreiten wollen und auch exotische Länder besuchen, müssen wir uns entweder lange Auszeit nehmen, oder einen Mix aus Land- und Luftweg machen. Für eine lange Auszeit stimmen die Umstände noch nicht ganz, wir fühlen uns wohl wie es gerade ist, haben einen guten Job, die Schule und ein schönes Zuhause. Diese Parameter lassen den Langzeittraum noch etwas aufschieben. Das macht es jedoch nicht leichter – die Challenge ist, wohin schaffen wir es mit Maggy in ein paar Wochen, wo wir alles haben. Die eierlegende Wollmilchsau des Reisens, mit surfen, tauchen, paddeln, klettern,  tollen Stränden, Abenteuer, Wildcampen, Lagerfeuer, Natur, Kultur und Menschen, die uns mit offenen Armen aufnehmen? Natürlich nicht zu vielen Menschen, weil es ja nicht überfüllt mit Touristen sein soll!

Wenn wir die nächsten Wochenenden und warmen Abende unseren neuen Wassertank und die Heizung einbauen, die Regale optimieren und die Garage von unserer Feuerwehr ausbauen fällt uns dazu sicher noch eine Menge ein. Bei einem abschließenden Bierchen finden wir ganz bestimmt eine Lösung und am Ende fahren wir doch einfach nur los und lassen uns überraschen.

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